oksüne,
die
;
dem Zweitglied dieses Ansatzes liegt wohl
süne
zugrunde. Dies ist semantisch kaum mit in Verbindung zu bringen (wie im angenommen und ähnlich schon bei ; dort mit dem Ansatz
occusoen
und mit dem Verb
occusoenen
).
›jm. auferlegte Strafe; Sühneleistung‹;
zu 2.
Bedeutungsverwandte:
, (
der
) 1; vgl. 2.
Wortbildungen:
oksünen
(dazu bdv.: vgl. 2).

Belegblock:

Rudolph, Qu. Trier (
mosfrk.
,
1406
):
Vur ocksime und fare. [...] uf das nieman an dem vurgenant unserm gerichte mit ufsatze gefaret oder geocksimet werde oder me, dan er billich [...] lyden sulle.
Grimm, Weisth. (
rhfrk.
,
1321
):
were sich werede, den man uberlieff, wondet (er) yman one doitslag, wir wollen das man in ockesune noch in keinen dheynen schaiden moge ziehen.