suppenesser,
der
;
–/-Ø
.
›Gauner, Schlauberger, Abstauber, Schmarotzer; Spitzel‹;
vgl. 1,
1
.
Bedeutungsverwandte:
1, , , , 2.

Belegblock:

Chron. Nürnb. (
nobd.
,
1488
):
das bestellet der suppeneßer und wartet auf kaiserlich gab.
Gagliardi, Dok. Waldmann
2, 152, 6
(
halem.
,
1480
/
1503
):
er karte sich nütz an das pott, er welt nützdestmynder vischen, und nun die lüsyner und suppenässer die machtind söliche pott
(›Verbote‹).
Baumann, Bauernkr. Oberschw. (
schwäb.
,
v. 1542
):
Antwurt, eß ist nit ain unzimliche verwundrung von mir, möchtest ach gedencken, ich were ain henselin, ain suppenesser oder liebkoser.