sumber,
der
;
möglicherweise gleicher etymologischer Wurzel wie
summer
(s. d.; bei
Lexer auch unter einem Stichwort gebucht
);
zur motivationellen Verbindung s. ; bei
sumber
dürfte onomatopoetische Lautbeeinflussung im Spiel sein, deshalb hier Trennung.
›Trommel, Pauke, mit Tierfell überspanntes zylindrisches Musikinstrument‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. 1, , 1, .
Wortbildungen:
sumberschlaher
(dazu bdv.: vgl. ).

Belegblock:

Rieder, St. Georg. Pred. (Hs. ˹
alem.
,
M. 14. Jh.
˺):
so man eine liebe brut hein leitit, so sleht man den sumber vor ir und gigit unde swegilet und videllet ingegen ir.
Gagliardi, Dok. Waldmann
2, 411, 13
(
halem.
,
E. 15. Jh.
):
lagend da werhaft mitt iren pfyffen und sümperen und anderem muͦttwillen woll 9 tag.
Wiessner, Wittenw. Ring
5362
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Seu zogten her mit ıͤr vermacht | [...] | In daz dorff ze Lappenhausen | Mit iren sümbern in dem sausen.
Maaler (
Zürich
1561
):
Sumber (der) oder trummen. Tympanum. Sumber auß rindsheüten gemacht. [...]. Sumberschlaher.
Klein, Oswald
19, 26
(
oobd.
,
1516
):
Pfeiffen, trummen, saitenspil, | die moren sumpern slügen.