sumbern,
V.
›die Trommel schlagen‹ (wie dies bei militärischen Aufzügen, Feiern üblich ist bzw. vom aufmerksamkeitsheischenden Versuchungsgehabe des Teufels gesagt wird); auch: ›wie eine Trommel dröhnen‹ (ironisierend vom Bauch eines Mageren gesagt);
zu .
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): 1, 1, ; vgl. .

Belegblock:

Vetter, Schw. zu Töß (
halem.
, Hs.
15. Jh.
):
Etwenn sumret er [túffel] und schweglet; etwenn tett er als er das gewelb welt niderwerffen.
Luginbühl, Brennwalds Schweizer Chron.
2, 257, 6
(
halem.
,
1508
/
16
):
[si] lutend ire glogen und pfifet, trumetet und sumbert man sunst allenthalben.
Maaler (
Zürich
1561
):
Sumberen / Den sumber schlahen. Tympanizare. Zuͦ eim ding Sumberen / Den sumber schlahen.
Klein, Oswald
19, 106
(
oobd.
,
1431
/
2
):
Derselben sturmglogken schal | jaucht mich mit irem sumpern.
Haage, Hesel. Arzneib.
14v, 9
(Hs. ˹
noobd.
/
md.
,
E. 15. Jh.
˺):
ist der mensch mager, so geswinten im die glider, so wirt im der hals lang und sumpert im der pauch als ein hertte kuhaut.