2
strauch,
der
.
1.
›politische und militärische Niederlage; Sturz (vom Pferd)‹;
vgl.
2
1.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. 1.

Belegblock:

Holtzmann, Gr. Wolfdietrich (Hs.
A. 15. Jh.
):
mit sim swerte Beyerlant gab er im einen schlag, | daz der edel Krieche eines starken struches pflag.
V. V. Anshelm. Berner Chron. (
halem.
,
n. 1529
):
beruͦftend ire knecht, inen [...] ermanende, [...], getanen struch wider zebringen, enpfangnen schaden zeraͤchen.
Karnein, de amore dt.
120, 245
(
moobd.
,
v. 1440
):
Si liten manigen herrten strauch vnd val.
2.
›Fall, Sturz moralischer Art‹;
Bedeutungsverwandte:
vgl. 3.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb. (
md.
, Hs.
um 1400
):
amen vlut der schanden struch, | amen hat an im logene nicht.
Matthaei, Minner. I, (Hs.
15. Jh.
):
der hütt vnd sy des wyß | das er kein unzucht bruch; | er nympt vil boͤsern struch | denn ye gedett her Key.