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strauch,der
;-es/-e
+ Uml.›Strauch‹; einerseits mit Öffnung (tropisch a maiore ad minus) zu: ›Reis, Ast‹ (selten) und andererseits (a minore ad maius) zu: ›Gestrüpp‹, über dies zu ›strauchiges Flurstück‹; in den Belegen dient
strauch
mehrfach als Orientierungsangabe in Grenzfestlegungen u. Ä.Syntagmen:
einen s. hauen / ausroden
; ein s
. (Subj.) von edlem stamme sein
; an dem s. die dornen spüren, auf dem s. nägelchen wachsen, jm. etw. mit sträuchen verkaufen
; der kleine / niedere s
.; der same des strauches
.Wortbildungen:
strauchbaum
strauchhan
strauchmörder
Belegblock:
16 sch. taglonern, dy den struch hyben zum wege zu bessern.
hab ich bevolhen die graben zu fertigen und den straüch außzuroden.
Eh ewre dornen wachsen an, | Daß man am strauch sie spuͤren kan, | Wirt frisch ein grimm sie fressen gar.
18 M. ahn heiden und struckbusch.
Der Fuchs het schier außdawt den Bauch, | Lag nah hinder eim kleinen strauch.
Einen edlen heckenreuter oder strauchhanen kam einsmals eine galgenreuw an, fügt sich drumb in ein kirchen.
Sy druckten sich dort under | Diz struchet, daz sy so nackte | Vur ungewiter bedackte.
czwen wisenflecken gelege under dem Lindich in der Au 15 agker an leyden an den streuchenn.
verlassen mir auͦch zcu rechtem erb funffundfunffzig ecker lands nehst bober der strasß an dem struͦch anzcuhebenn.
do sint neylikyn dy do wachsin uf kleynen struchin.
Ebd.
56, 28
: berty sint eczliche struche von gar edilm ruche, di brengin samen.
eyne wese; do stunt eyn struch vffe, do hatte Shrolle beydirsit des struches lasin heu matchen.
Strauchach klein vnnutzperholtz.
Ebd.
ff vr
: Struch reyße. virga. ramus.
vil ander beum, [...], die da alein büschecht seind, strouchbeume in ein gewechs also gangen.
Strauchmorder / m. Vn meurtrier, [...]. Latro.