2
straube,
die
;
alem. Schreibform zu ;
zum Problem der etymologischen Zuordnung vgl. ;
; .
1.
ein aus den Belegen nicht näher zu identifizierendes, wohl schraubenförmiges Werkzeug: ›Bohrer; Schraube, Winde, Aufzug‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Bernoulli, Basler Chron. (
alem.
,
1480
):
was der schiffen eins 12 schuͦch wyt; und stuͦnd in yeglichem schiff 8 struben, ob der Ryn grosz odr klein wúrd, das man uff und nider darnoch strubte.
Maaler (
Zürich
1561
):
Strub (die) Strauben. Terebra.
Müller, Grafsch. Hohenb.
2, 103, 9
(
schwäb.
,
1436
/
7
):
1 lb. 9 ß umb ain stosskarren in den kelteran, 7 ß umb ain struben.
Deinhardt, Ross Artzney
22
(
oobd.
,
1598
):
Augstall Druckh dem roß zwischen der zwayer naslöcher gleichsam in die khruspel ain straub.
2.
›Eisensplitter, abgeschlagener Teil von Grubenwerkzeugen‹.

Belegblock:

Löscher, Erzgeb. Bergr.
152, 12
(
omd.
,
1554
/
1633
):
Bergkschmide schlagen keine strauben von den bergkeisen, sondern schweißen die wieder hinan.
Veith, Bwb. .