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straube,›in Schmalz oder Butter gebackenes und gezuckertes Spritzgebäck, Krapfen, Spritzkuchen‹;
Syntagmen:
eine s. backen
(z. B. in butter
) / essen / übersäen (mit zucker)
; die gute / weissene s
. ›Weizenküchlein‹.Wortbildungen:
straubenküchlein
straubenteig
straubentrachter
straubete
Belegblock:
ein pasteide mit jongen honer, 2 [gericht] mit hennen, [...]; das dritte mitz peffer, 2, mit strouven, 2 mit tarten.
rhuͦret derwegen einen Kuͤchlinteyg an / gantz duͤnn / als ob sie wolte Streublin bachen.
Machen einen tayg wie sträubeltaig aus 2 ayern, mehl und waßer.
Backen wir [hennlein, han] ein küchelein, | meuselein und streubelein, | und trinken auch den külen wein!
full es dann mit ein geruntenn eyernn vnd zeuch es durch einen lindenn straubenn teick, leg es in ein schmalcz.
Ein weil so slechet man eyer drein | Und pechts sam soltes streüblin sein.
Es hindert vnß an andern sachen, | Die wir sunst moͤchten nützlich machen, | Strauben oder küchlin bachen.
Wann ir dann knillt wie pulfertüchlin, | Darfür eß sie nicht sträublinküchlin.
Straub / ein art Kuchen oder Gebackens.
Under andern trachten, [...], waren der grosen Ablachkrebs in gueter anzal, darbei auch gebachne straubeten mit zucker wol überseet.
Wiltú gúte brente streiblach bachen [...] nim ain streiblentrachterlin, des ain grosß loch hab wie ain finger, vnnd bach sý dardúrch.
Ebd.
161, 1
: Weisse streiblen zú bachen Nim das weisß von airen, klops woll, vnd ain wenig weisßmell.