rosenrot,
Adj.;
auch rösleinrot
.1.
›rosafarben (wie eine Rosenblüte), rosig‹ (Bezugsgrößen unterschiedlichster Art farblich und tendenziell als schön charakterisierend); Zur Sache:
Jones, Hist. Lex. dt. Farbbezeichnungen
ff.4, 2102
Belegblock:
Wolt ehrlich lassen dich begraben | In meinem rößlein-rotten rock.
Die morgenroͤte / mit gar froͤlichem anblick / in rosienroter farben / mit schoͤner wath angethon / sich sehen liess.
2.
›von gesunder, rosiger Farbe, Gesichtsfarbe‹ (meist als Zeichen von Schönheit und Lebendigkeit); im Marienpreis auch subst.; speziell vom Mund: ›rosa schimmernd (wie eine Rose)‹; Belegblock:
Ave, du himel blume, | Ave, du lichte lilgen weiss. | Ave, du rosen räte.
O Fleisch [...] | Heut frisch vnd Rosenroth, | Kranck morgen bleich vnd Todt.
minú wengel so liehtvar und so roͮsenroͮt und ellú min gestalt so schoͤne.