Ziesemer, Gr. Ämterb.
691, 36
(
preuß.
,
1410
):
Dy firmarie wart so gehalden, das der kompthur czu den kranken herren ging jo in 3 wochen eyns.
der knecht ist mir an der pestelentz krang wurden.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
82, 7
(
Frankf.
1535
):
geuß das wasser darauff / vnd laß den krancken menschen darin schwitzen.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth
(
Frankf.
1602
):
Ein edelman lag so hart kranck, daß er weder eßen, trincken noch schlaffen mögen.
Pfefferl, Weigel. Gn. S.
182, 11
(
Magdeb.
1615
):
wie man saget / daß der Gesunde ein ander Mensch sey / dann der Krancke.
Jahr, H. v. Mügeln
545
(
omd.
, Hs.
1463
):
du kranker in min schule kum: | ich ler dich, wie reubarbarum | mak fegen alle colera.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
312, 31
(
thür.
,
1474
):
daz der genannte Mertin Gotcze, zcur zcyt unde da er krangk unde in gotiß gewalden gelegin hath, nach yme gesant habe.
Gille u. a., M. Beheim
75, 101
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Er wer nicht chrank worden, gesunt | wer er pliben czu aller stunt.
Köbler, Ref. Nürnberg
172, 17
(
Nürnb.
1484
):
So aber Jn eingang des gerichts kindpetterin od’ krancke legerhafftige mensche͂ betretten werden was dann vorhanden ist.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
247
(
Nürnb.
1517
):
Auf die kranken werden sie ir hendt legen, und sie werden gesunt.
die Phariseer [...] hielten es fuͤr vnrecht / am Sabbath ein krancken menschen heilen.
Koller, Ref. Siegmunds
(Hs.
um 1474
):
dye Anthonier, dye sammen an dye spital den armen krancken, bettrisen und dorfftigen.
Zvͦ dem milcz, das krank ist, nim seuinum.
Lemmer, Brant. Narrensch.
23, 14
(
Basel
1494
):
Eyn artzt / gibt fur vnd bitter trangk | Do mit deste ee genaͤß der krangk.
Bächtold, N. Manuel. Zugabe H. R. Manuel
329, 685
(
Zürich
1548
):
Ich ouch bin in dem spital krank.
derselb an dem ort, da er kranck worden ist, mit einem artzet oder curaten dasselbs mag erzoͤugen, das im nit moglich sye gewaͤsen, soͤllicher kranckheit halb harzuͦkomen.
Vock, Urk. Hochst. Augsb.
287, 7
(
schwäb.
,
1392
):
davon soll mann ein siechenmagt unnd kranckhenpflegern halten.
Nyberg, Birgittenkl.
2, 243, 25
(
schwäb.
,
um 1522
):
macht vnß vnd den vetern vil ertzney vnd vil guͦter labung ein fuͤr die krancken vnd gesunden.
ist also müglich, das franzosen von inen selbs einen solchen französischen kranken von grund aus selbs heilen.
wird einer gesund oder krank, so stehts nur im leib, die seel hat nichts damit.
wurde diese Kirchen neben dem Siechenhauß / Blatterhauß / Kranckenhauß [...] ruinirt.
Mollay, H. Kottanerin
10, 9
(
moobd.
,
1439
/
40
):
ward der edel kung krankch an dem prechen, genant die Ruer.