restanz,
die
;
-Ø/-en
;
aus
mlat.
restantia
›Rechnungsabschluss, Kontostand‹
(
Niermeyer
2002, 2, 1195
).
›Zahlungsausstand; finanzielle Schuld‹; metonymisch: ›noch zu zahlender Restbetrag‹.
Alem.
Bedeutungsverwandte:
1; vgl. 1, 4, 2, , .
Wortbildungen:
restanzbuch
›Buch über Schulden und Schuldner‹ (a. 1448; dazu bdv.: vgl. 1).

Belegblock:

Welti, Stadtr. Bern (
halem.
,
1482
):
wie dann das sin rechnungen vnd restanntzen in vnnsern buͤchern deshalb begriffen eigentlichen luͥtern, des vnns nu vnd hienach wol benuͤgt.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
960, 34
(
halem.
,
1496
):
so meister Bachofner dise restancz, so vor geschriben staͧt, abgenomen wirt, danocht blipt er noch schuldig vij Lxxxxj lb ij ß x ₰.
Maaler (
Zürich
1561
):
Restantz (die) Das überig an einer raͤchnung oder schuld. Reliqua. Die rest.