respen,
V.,
teils unr. abl.;
zu
mhd.
rëspen
›(zusammen)raffen‹
().
›etw. (z. B. Reisig) sammeln, zusammenlesen‹.
Vorwiegend alem.
Bedeutungsverwandte:
1, 3; vgl. 1.
Wortbildungen:
respholz
›Reisigholz (das beim Beschneiden von Weinreben anfällt)‹.

Belegblock:

Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
1359
):
so respet er [koͮfman] hie, so samenet er do, das sin schif vol werde.
Rennefahrt, Recht Laupen (
halem.
,
1445
):
[Verkauft werden] die Korn-, Junge- und Neubruchzehnten zu Laupen,
so indrent den zilen und marchen, als der selbe zeͣchend ze Louppen da har gerospen ist
(Regestbeleg).
Maaler (
Zürich
1561
):
Raͤschpen / Abgeschnitten raͤbholtz zuͦsamen laͤsen. [...]. Raͤschpholtz von weynraͤben abgeschnitten. [...]. Das Raͤschpholtz abziehen / vnnd von raͤben seüberen.
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 132
.