Helm, H. v. Hesler. Apok.
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Des wil ich rede zien dar in | Die beide an unsen buchen sin
(zu e).
Pfefferl, Weigel. Ges.
15, 13
(
Hamb.
1646
):
man soll solche reden nicht vorstehen nach dem buchstaben von hulzern beumen, sondern der Heilige Geist redet
(vgl. d; f).
Ziesemer, Proph. Cranc Vorr. Jes.
7, 15
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
want alle entwerfunge Cristi [...] hat er so bedutlich gesatzt, daz du wenen magst, nicht daz er von zukumftigen dingen eine prophecie, mer von vorgangenen geschichten red habe gesatzt
(vgl. a; b; c).
Diß seyn scharffe rede dem alten Adam, [...], helfft aber nit
(vgl. b; d).
so der Evangelist sagt aus der rede Marthe: Herr, den du liebest, ist kranck
(vgl. a; b; f).
Ein scharffe, hohe, subtile rede haben sie (als sie dunckt) wen sie sagen, das person und ampt nit ein ding sein
(vgl. a).
Anderson u. a., Flugschrr.
12, 3, 8
(
Wittenb.
1522
):
das ehr seine widersecher vnd veind / durch heilsame reed vber windtẽ mog
(vgl. b; d; f).
Quint, Eckharts Pred.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Daz ist gar ein swæriu rede, daz wir niht lônes begern sölten
(vgl. f; h).
Die gotlosen Ketzer wenden grossen fleiß an / ob sie yrgent in der Heiligen Schrifft / einiche rede fynden moͤchten / die dieser rede gleichfoͤrmig sey
(vgl. a; b).
sol seyn Rede / schlecht vnd recht / wie sie lautet [verstanden werden]
(vgl. b; d).
das der rechter sinn / diser [...] Sprüch / so jrgendts in der Schrifft gefunden werden / vß Verursachung vnd den Vm̃stenden der redẽ leichtlich zuermircken ist
(vgl. a; b).
Zwoͤlff Bedencken von der Red Christi auff dem Berg
(zu d; auch zu
11 stellbar).
Die rede s(al beg)innen, | wie er vz wazer mathe win. | So sal (die) ander rede sin, | wie er von sancte Iohanne, | [...] | gedaufet wart
(zu b; d).
Ich gleuben der rede nit
(zu a; c).
Dubizmay, kurß zu Teutze
76, 8
(
hess.
,
1463
):
Der seyne wordt sendet in die werlt seyne rede lauffet snelle
(zu b).
Feudel, Evangelistar
2, 26
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
,gegruzit sistu vol genaden [...]‘. Do sy [Maria] dese rede gehorte, do irschrak sy
(zu b).
Dese rede uz gynk undir den bruderen, daz der junger nicht instirbit
(zu b).
Jahr, H. v. Mügeln
1409
(
omd.
, Hs.
1463
):
kunt ist die gröste rede des, | die minner Aristotiles | in Ethicorum hat geticht
(zu f).
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
12, 2
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
aus ödem kopf ließtu nicht soliche rede
(vgl. e; j).
Die [Römer] [...] haben das ire kinder gelernet, das sie [...] allerlei züchtige hübscheit treiben solten bei müßiger weil, auf die rede das sie die weil bosheit weren überhaben
(vgl. a; g).
Strauch, Par. anime int.
43, 4
(
thür.
,
14. Jh.
):
daz ist di gewissiste rede di wir hi habin, daz Got one mittil mûiz bekant werdin
(vgl. f).
v. Tscharner, Md. Marco Polo
64, 34
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
di haldin ire worheit an iren redin vor allin di nun lebin, und hassin di login vor alle ding
(allgemein).
dyße rede vnd diße werck gehoren allein guten vnd volkõmen menschẽ tzu
(vgl. b; f).
Opitz. Poeterey
11, 5
(
Breslau
1624
):
[Der Poet]
[muß] hohe sachen bey sich erdenken koͤnnen / soll anders seine rede eine art kriegen / vnd von der erden empor steigen
(zu c).
mit dirre rede hat sant pernhart den aitofen der volkvmen minne gemainet
(zu a).
Pyritz, Minneburg
2713
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Der rede wil ich mich hie niht schemen: | Sinen rot den wolt ich nemen | Zu hilff
(zu f).
Keil, Peter v. Ulm
174
(
nobd.
,
1453
/
4
):
[Pibergail-öl] ist gut wider vorgessenheit vnd für die sucht so der mensch ein red begynnet vnd der vergisset
(allgemein).
Rede von einem geschlechte. genelogia. Rede die da sagt was ein dingk an seyner natur sey. diffinicõ
(zu e).
Reduerslahen wiedʼsprechen. conẗdicê.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
156
(
Nürnb.
1517
):
diser bringt auf die ban das wort gots, jener des teufels rede, als do sein: ligen, murmeln
(vgl. f; k).
Gedenckst nicht an deß Vatters redt, | Die er kurtz vor seim sterben thet
(zu b).
do mir dirre mensche dise rede alle geseite, do nam ich vrlop vnd gieng
(vgl. a; b).
Dise vorgeschriben rede von Dieterich von Berne schribet Eusebius von Cesarea in sinre kroniken
(zu a).
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 15, 15
(
Hagenau
1534
):
Gott hilfft dem sterckisten. Dise rede ist stracks widder Gott
(vgl. a; f).
Ebd. 2, 12, 15
([
Augsb.
]
1548
):
Auff ains mannes rede und wort ist nicht zu bawen
(allgemein).
zweiffele nicht, es werden sich hie viel fromme Seelen an deinen Reden vnd Thun spiegeln, vnd sich vor dir [...] zu hüten wissen
(allgemein).
Warnock, Pred. Paulis
1, 9
(
önalem.
,
1490
/
4
):
nim ich für mich ain red, die da tuͦt der süss lerer Sanctus Augustinus
(zu b; d).
Das vij, damit der herr sin urstende bewärt hát, ist locucio, red. Won es spricht Lucas: [...].
Aufzwicken / der einem redenden mit schreyben geuolgen / vnnd sein red in geschrifft verfassen mag
(allgemein).
Die Red hat weder anfang noch end / weder hend noch fuͦß.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
42, 31
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
diser wan ist falsche. Wan ez ist widerwertig der reden des ewangelijs
(vgl. b; f).
in der heiligen schrift; welche [...] ouch dekein rede hat von irre [der muoter gotis] gebürte
(zu a).
von der neigung oder von der füetunge der sünden. Von disem so sint mislich rede
(vgl. a; b).
setzet man „die reden der wisheit“
(zu f).
Fischer, Eunuchus d. Terenz
(
Ulm
1486
):
Merck aber uf sein smaichen er gyt dem riter weißheit und kluͦghait der wort deren kains in im ist. darüber ist es ain vermischte red die man uff guͦts oder args verston mag
(vgl. a; b).
Bauer, Geiler. Pred.
462, 11
(
Augsb.
1508
):
seine reden flackrent von einbrunst der liebe
(vgl. b; d).
Saͤlig ist die zung / die da nitt anders. dann von goͤtlichen dingen redweben kan.
Volz, Prophet Daniel E
7, 1
(
Augsb.
1537
):
er schrib den traum / vnd begrif jhn mit kurtzer red
(zu e).
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
VON DER ALTEN VÄTER RED
(vgl. a; b; f).
Spechtler, Mönch v. Salzb.
2, 13
(
oobd.
,
3. Dr. 14. Jh.
):
Red und werch der heilgen väter | ist pei dir bestätt
(vgl. a; b; f).
durch got tue mir die warhait jehen, | mach mir die red nur pas bechant
(zu b).
Hör, Urk. St. Veit
141, 20
(
moobd.
,
1394
):
[daz wir] dhainerlay ansprach darnach nimermer gehaben noch gewinnen suͤllen mit red noch mit werch.
Steer, K. v. Megenberg. Sel
272
(Hs. ˹
moobd.
,
1411
˺):
wann die alten philosophi manigerlay vnd widerwaͤrtige red dauon
[von der Seele]
haben geredt
(allg.; a; b; f).
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
63, 4
(
moobd.
,
1473
/
8
):
[Der hof] erfrew̃t sich von dem mär. | Denn nur der künig allaine - | den macht die red gar aller freüden lär
(zu b).
Roth, E. v. Wildenberg
(
moobd.
,
v. 1493
):
hab ich wellen komen auf ein genuͦgsame, ware redt der nachvolgenden histori des landes zwͦ Beyrn
(zu a).