4
ram,der
;roum
›Milchrahm‹ (); zur Schreibvariante raim
s. f. – Zur Lautung von 'Milch / Rahm' in den rezenten deutschen Mundarten s.
regionalsprache.de, s. v.
.1.
›Rahm, Sahne, auf der frischen Milch abgelagertes Fett‹; auch: ›Haut, die sich auf gekochter Milch bildet‹.Wortbildungen:
2
ramen
ram|mus
ramsuppe
Belegblock:
Ein suͤsse Sommermilch on raem, | Ein grosser Fuͤrst vnd one Narren, | Ein grosser Roßstall one Barren, | Ein koͤstlich Buch vnd vngebunden.
Rame vaiste der milich.
Raimen / denn raim von der Milch heben [...]. Raimen / raim geben [...]. Die Milch (raimet) wol [...]. Raimsumpp
[sic!]
/ ein supp von raim gemacht. Ain basteten mit ram
[Überschrift]
Nim 3 qúertlen ram vnnd 3 air, klopfs woll [...]. Ebd.
150, 1
: Ain rammúsß zú machen
(Überschrift). ei fur milch vnd rom flor. 1 den. 8 solutum.
Bremer, Voc. opt.
13045
; Schles. Wb.
2, 1064
.