quitteln,
V.;
zu
mhd.
quitteln, quittern
›lebhaft sprechen‹
().
›zwitschern, gurren‹ (von Vögeln).
Bedeutungsverwandte:
; vgl.
1
1, , , .

Belegblock:

v. Tscharner, Md. Marco Polo
62, 30
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
augures di sich vorsten uf der vogil quittiln und gesank.
Fischer, Folz. Reimp.
39, 45
(
Nürnb.
1479
):
Do so mit scharpffen concordanczen | Ir
[der Vögel]
kuttern und ir senfftes quitteln | Gemessen warn aus cantums titteln | Mit manchem meisterlichen winten.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
der vogel [gans] bezaichent die zeit der naht mit seinem quiteln reht sam der han mit seinem kræen.
er [der han] ruoft seinen weiben mit seinem sänften quiteln zuo dem ezzen.
vogelweisen [...], daz sint die sich annement künftigeu dinch ze sagen von der vogel quiteln.