kuttern,
küttern,
V.;
obd. für .
›kichern, lachen‹ (von Menschen); ›gurren, zwitschern‹ (von Vögeln).

Belegblock:

Fischer, Folz. Reimp.
39, 64
(
Nürnb.
1479
):
Die [fogel] hort ich do so liplich kutern | Mit resonanczen und mordanten.
Bartsch, Reinfrid (
halem.
, Hs.
14. Jh.
):
sus hôrte man ir [natur] dœne | in süezer wîse küttern.
Klein, Oswald
75, 33
(
oobd.
,
1418
):
lass uns kuttren: | „wascha, maidli, | mir das schaidli!“.
Seemüller, Chron. 95 Herrsch. (
oobd.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
Die vierd tugend [...] verhabt die augen und wert dem kuteren oder vil lachen.
Drescher, Hartlieb. Caes. (
moobd.
,
1456
/
67
):
dy slugen yr hennd frolockend zesamen und mit chutern, als ob sy vor frewden lachten.
Wackernell, Adt. Passionssp. Pf. II,
1176
(
tir.
,
1486
):
Ich mach dy alten weyb sachen und chuteren, | Das si hossen und dy tuten schluteren.
Fischer, a. a. O.
39, 45
;
Kummer, Erlauer Sp. ;