osterwoche,
die
.
›Karwoche, Woche vor Ostern‹; als Anknüpfungspunkt für Termine: ›Woche nach Ostern‹; in einer Reihe von Belegen keine genaue Bedeutungsbestimmung hinsichtlich der Zeit vor oder nach Ostern möglich;
vgl. 2; 3.
Gehäuft obd.
Bedeutungsverwandte:
, , , .
Syntagmen:
die o
. (Subj.)
des dienstages ausgehen
;
in der o. ausziehen, der friede bis gegen die o. auswären, in der o. etw. an got zerbrechen, etw. in der o. wiederbieten
;
montag, des freitags, am samstag in der o., der dienstag der o., nach der o
.

Belegblock:

Chron. Augsb. (
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
da wurden die stett zu rat [...] und zugen auß in der osterwuchen mit ainem kranken zeug.
Dirr, Münchner Stadtr. (
moobd.
,
1319
):
der [brief] geben ist ze Ingolstat, des freytags in der Osterwochen.
Niewöhner, Teichner
415, 27
(Hs. ˹
moobd.
,
1360
/
70
˺):
zu hant in der osterwochen, | waz sew [chnecht, dirn] habent an im [got] zuprochen | daz wirt zwivalt wider getan, | so sew wider hebent an | als ir altew stampeney.
Ebd.
460, 74
:
do ist got wider sait | und ist ein grozzew vravelhait, | der got wider pieten tuͤt | in der osterwochen guͤt.
Piirainen, Stadtr. Sillein
72a, 1
(
sslow. inseldt.
,
1378
):
DEr schultez hot drei heftige dinge in dem iar Daz erste noch dem czwelften tage Daz ander dez dins tages alz Dy oster wochen auz get.
Feudel, Evangelistar
88, 25
;
90, 1
;
Steinberger u. a., Urk. Hochst. Eichst.
426, 25
;
Fuchs, Kart. Aggsbach ;
Vgl. ferner s. v. .