osterzeit,
die / das
.›Zeit von einigen Tagen um das Passahfest bzw. um das für die gleiche Zeit angesetzte christliche Osterfest herum‹; vgl. 1; 2; 3 (eine Unterscheidung nach den dortigen Ansätzen ist für nur für einzelne Belege möglich).
Älteres und mittleres Frnhd.
Syntagmen:
die o., keine o. mer begehen
; die o
. (Akk. der Zeiterstreckung: ›die Osterzeit über‹) bei jm. sein wollen
; etw. um die o. geschehen
; die heilige o
.; unsere frau (Maria), die zwelfboten in der o
.Belegblock:
Se [Joden] ne solin ouch an strazen nirgen gan noch de cristen zu
o
in noch mit reden noch se sehe
n. daz sol weren, want de hilligen oster zit vore cuͦmt. Dem sollent ir sagen, | der meister wil dise osterzit | bi dir sin ane nit.
Phaze, daz ist ir osterzit, | Di den Juden anelit.
Ebd.
6032
: Daz sebenzende
[Wunderzeichen Christi]
sunder list | Genzlich van den funf broten ist | Und van den zweien vischen sam | Vur der osterzit binam. Von den czwelf boten in der ostirczit schribit sente Johannes (15): In der czit saite Jhesus synen jungeren: (1) ,Ich byn eyn wor wynstok‘.
ich [Jesus] mit begirde | han gessen; wan ich wirde | kain osterzit begant me | mit úch [junger], wir koment samet, e | hin in daz himelriche.