osterwein,
der
;-(e)s/–
.›aus östlichen Gegenden, vor allem aus Österreich, wohl auch z. B. aus Griechenland stammender Wein gehobener Qualitätseinschätzung‹; zu (Adv.).
Gehäuft obd.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): (der
), , , (Gw aus lat. rifolium
), .Syntagmen:
o. kaufen / haben / fälschen
, [wohin, z. B. gegen Augsburg
] füren
; der o. gut, gut geraten sein
; den tisch mit o. beraten
; der gebrochene / gute o
.; x mas o., x fas / fuder osterweines
.Belegblock:
Da hat man guten osterwein, | Da wöll wir schlemmen und frölich sein.
ain maß Ellsesser 7 ₰, Neckerwein 5 ₰, 4 ₰, Osterwein 8 ₰.
der osterwein wer guͦtt gewesen zuͦ derselben zeit.
Di tisch sach man beraten | Mit Welchisch und mit Oster wein.
Swer wein chauft in vazzen oder in ponzen, daz sey neckerwein, lantwein, osterwein, payrisch wein oder anderlay wein, [...], ân waelschwein, der sol auf die hepfen amen.
osterwein, marchwein, Franckhenwein, Negkherwein, Reinwein, Elsasser, [...], die also an offen marckht bracht werden.
Der gut parisch wein war dises gar gewagssen, so er vergirt het, was er strack grob und von art aller laugfarb, wye geprochner osterwein.