übersinnen,
V.
›sich etw. vorstellen, denkend erfassen‹ (im Beleg negativiert); vgl. (Präp.) 12 (?).
Bedeutungsverwandte:
vgl. (V.) 12,
1
11, 4,
1
11.
Wortbildungen:
übersinnelich
›menschliches Begreifen übersteigend‹ (dazu bdv.: 2).

Belegblock:

Strauch, Schürebrand (
els.
,
E. 14. Jh.
):
wie gar kleine und kurtz ist alles liden und arbeit diser zit und die fruht so gar unsprechenliche und übersinneliche gros und iemerewig.
so sú [menschen, diener] in ettewaz trücken sint und nút groszen jomer und begirde hant noch dem iemerwerenden ewigen übersinnelichen fröudenrichen guͦte.
Niewöhner, Teichner
642, 2
(Hs. ˹
moobd.
,
1469
˺):
An der wellt wil ich heben an | die nyemant uber synnen chan.