übernachten,
V.
›wo übernachten, nachts wo bleiben, sich nachts wo einquartieren; die Nacht überdauern‹ (Letzteres vom Zorn gesagt); vgl. (Präp.) 5; 6; 7, 2.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
1, 3, 3, .

Belegblock:

Williams u. a., Els. Leg. Aurea
374, 24
(
els.
,
1362
):
Von geschiht wart eines wurtes dochter von eime ritter swanger eines kindes, in des hus hette dirre Marinus dicke úbernahtet.
Ebd.
613, 30
:
daz die túfel soltent luͦgen wer der were der so frefelliche in irre wonúngen úbernahten getúrste.
Rieder, St. Georg. Pred. (Hs. ˹
önalem.
,
1387
˺):
also daz der zorn in des mentschen herzen niemer úbernahten sol, daz dú sunne under kome.
Donalies, Augsb. Bibelhs.
140, 19
(
oschwäb.
,
v. 1350
):
daz er vzgink in den berck ze beten, vnd / er was übernachtent in der betvnge gotes.