überklaffen,
V.
›jn. durch lügnerisches Gerede, aufdringliches Schwatzen verführen, überreden‹; zu (Präp.) 10, vgl. 3; 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , .
Wortbildungen:
überklaffe
›Geschwätz, Gerede‹ (dazu bdv.: ).

Belegblock:

Froning, Alsf. Passionssp. (
ohess.
,
1501ff.
):
Ir narren und er affen, | Lot uch nicht uberklaffen!
Gille u. a., M. Beheim
5, 21
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Adam und Eva er [teufel] da uber claft, | das sy da assen die verpoten speis.
Bartsch, Reinfrid (
halem.
, Hs.
14. Jh.
):
dâ von ich under wegen wil | der sach ein teil hie lâzen. | mîn zunge sol sich mâzen | hie an mit überklaffe.