überhort,
der
.
›höchster, ein jedes Maß übersteigender Schatz‹; für religiös wie für erotisch ausgezeichnete Personen (die Mutter Gottes, Jesus Christus, Paris) sowie Sachverhalte gebraucht; vgl. (Präp.) 2 (ütr.); 10.
Verstexte.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): 1, 5, 4, , .

Belegblock:

Kochendörffer, Tilo v. Kulm (
preuß.
,
1331
):
Durch der meide oren brast | Ein gar minniclicher gast, | Daz goteliche lebnde wort, | Alles hordes uber hort.
Mayer, Folz. Meisterl. (
nobd.
,
v. 1496
):
Du lauter frisch klingender prun | Der selgen dort, | Du himels pfort, | Schacz aller schecz ein uberhort.
Koppitz, Trojanerkr. (Hs. ˹
noschweiz.
,
15. Jh.
˺):
Gedenk daz du [Paris] ain überhortt | Bist aller manlichen zuchtt!
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .