überherschen,
V.
›jn. im Kampf überwältigen, tödlich verwunden‹; vgl. (Präp.) 2 (ütr.),
1
3; 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2, 8, 1.
Syntagmen:
j. js. leib, die feinde jn. ü
.;
ein lewe überherscht sein
.
Wortbildungen:
überherschung
(dazu bdv.: vgl. 2, ).

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
328, 710
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Pei diser marderei | wart sein leib uber herst.
Lauterbach, Orhein. Rev. (
nalem.
,
v. 1509
):
er [keiser] sol nit gunnen den kindern von dem verfluͦchten somen [...] sich elichs kindes wellen vberherschen.
Maaler (
Zürich
1561
):
Vberherrschen. Opprimere. [...]. Vberherrschung. Oppressio.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .