übergulden,
Adj.
›feiner, wertvoller als Gold, dieses übertreffend‹; in den Belegen Bezug auf die Mutter Gottes; vgl. (Präp.) 10, 1; semantisch auch auf
übergülden
2 beziehbar.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb. (
md.
, Hs.
um 1400
):
des sprach vort di schrift mit dulde: | eris libis houbit were obirgulde
(finales
-n
hier reimbedingt sowie schreibgeographisch nachvollziehbar ausgelassen).
Gille u. a., M. Beheim
162, 344
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
O du der roten rosen vein, | aller lilgen uber guldein.
Ebd.
264, 21
:
Dein
[Bezug auf Maria]
lab ist uber gulden.