übereintragen,
V., unr. abl.
– Gehäuft Rechts- und Wirtschaftstexte.
1.
›etw. vereinbaren, sich hinsichtlich e. S. einigen‹;
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl. 1.

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Consentire cũ aliquo. [...] eins sein vbereintragen gleich halten sich vergleichen mitgehellen gleich stimmen.
Toeppen, Ständetage Preußen
2, 117, 4
(
preuß.
,
1439
):
ist obireyngetragen, das [...] dy hern von Thorun und vom Elbinge iczlicher sal eynen assayer czur nehsten tagfart mit sich brengen.
Bentzinger, Erf. Historienb.
359, 7
(
thür.
,
15. Jh.
):
Isen das kan nicht gemischt mit tane, also werden di burge und di stete nicht uber ein tragen.
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
45, 33
(
schles.
,
1337
):
Weris ouch, das di ebenante Margrite adir ire geerbin [...] andirswo andir vier mark geldin kouftin, wo si des nicht obir eyn trugin beydirsit [...].
Ebd.
51, 31
(
1364
):
daz dy selbin herren der obgenanten gute, beide, [...] der selbin czweiir gute vyͤscherye gebruchin, nuczen vnde genissen sullen, [...], in Allir der wyze, alz syͤ des vberein tragen mogen.
2.
›Ähnlichkeit mit etwas anderem haben, mit etwas anderem zu einer gleichen Gegenstandsklasse gehören‹; vgl. 2, am ehesten
1
tragen
9.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,
1
1.

Belegblock:

Leman, Kulm. Recht (
Thorn
1584
):
Wirt eyn man voruestent in vwir stat gerichte [...] vnd wil sich der vor ansproche bewaren. [...]. so mus her tzyn in eyn andir gerichte das myt vwirme gerichte nicht obir ein trage.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
die arbaiz tregt vil über ain mit dem kichern an den vorgenanten werken.