übelzeit,
die
.›anhaltende Mühe, schwere Arbeit, Anstrengung (körperlicher, auch psychischer Art)‹; auch: ›einzelner mühevoller Kraftakt‹; vgl. (Adj.) 1.
Mehrfach berichtende Texte.
Wortbildungen:
übelzeitig
Belegblock:
Also thuͦt der kauffmann mit übelzeiten den gatter zeletst selb auf vnd spricht zum bauren: [...].
Man fyndt gar vil gerechter lüt / | Die hye vff erd hant vbelzyt.
so sind’s
[
s =
völchli, das
d’grëchtigkeit liept]
veracht, drum müessends’ lyden | den tod, alls bald ir guott ouch myden, | das d’übelzytt inn gëben hatt. ’s krut uff dem väld zur spyss solt niessen | und in dem schweyss din hunger büessen, | mit übelzyt, biss z’ erden wirst.
Vbel zeyt (die) Es seye am leyb oder am verstand. Labor, Operositas, Pœna, Opera. [...]. Vbelzeytig Laboriosus, Operosus.
do sie an boden kamen und lange graben hetten und übelzeit gehapt, do [...].
Spechtler, Mönch v. Salzb.
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