ölpflanze,
die
;
–/-n
.
›Pflanzensetzling‹ (so ; im eigenen Material in dieser Bedeutung nicht belegt); in den folgenden Belegen als Bild idealer christlicher Häuslichkeit gebraucht (mit Bezug auf Kinder).
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Boon, St. Prätorius
97, 23
(o. O.
1593
):
Vnd haben dazu den segen / das sie viel oͤlepflentzlin vmb jren Tisch sitzend haben.
Luther, WA (
1524
):
Deyn weyb wird ynn deym hause seyn | wie eyn reben vol drauben feyn | Und deyn kinder umb deynen tisch | wie olpflantzen gesund und frisch.
Kehrein, Kath. Gesangb. .