tünkel,
der
;
zur Überschneidung mit
tüchel
und zur etymologischen Einordnung vgl.  f.
›Wasserrohr, (hölzerne) Brunnenleitung‹.
Wobd.
Bedeutungsverwandte:
1; vgl. , .

Belegblock:

Boner, Urk. Zofingen
273, 8
(
halem.
,
1413
):
Wird der Brunnen an tuͥnkeln, roͤrren, graben, stuben schadhaft [...].
Welti, Stadtr. Bern (
halem.
,
1533
):
Waͤr die dünckel zerboret [...] Wellicher einich loch in die roͤrenn der brunnen boret oder macht.
Schib, Urk. Laufenb.
231, 10
(
halem.
,
1541
):
die kupffrin dinckel, so v̈ber die selbige hangende brugk gand.