Pfefferl, Weigel. Ges.
33, 7
(
Hamburg
1646
):
darumb bildets Moyses in den buchstaben, Du solt nicht tödten.
Stambaugh, Friederich. Saufft.
30, 12
(
Frankf./O.
1557
):
Du solt nicht Toͤdten / Da verbeut Gott alles toͤdten / und nimpt keine weise zu toͤdten aus.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
515, 273
(
Magdeb.
1608
):
Den dritten toͤdtet der vnfall.
Große, Schwabensp.
(Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
Swer ander gote ane betet [...], den tote.
Begriffet eyn man eyne maget [...] vnde legit der man bi ir, man sol in toten.
Christum das Lamb das getoͤdet ist von anfang der welt.
Kopp, Volks- u. Gesellschaftsl.
(Hs. ˹
pfälz.
,
M. 16. Jh.
˺):
O adeliches weibe, dein innigkeit, dein liebe die will mich todten.
want sye [frucht] hait inne yr vergifft vnd darvmb ist eß doden vñ kurtzen den athem vñ brenget groiß amecht.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
152, 7
(
Frankf.
1535
):
So man dauon trinckt / so verstillt es den bauch vnd harn / vnd erstockt also vnd toͤdt.
Erschlagen. Vmbbringen / toͤdten / ermoͤrden / erschiessen / erstechen / [...] todtschlagen / [...] deß Lebens entwaͤltigen [...].
di aldin [lute] di totin sy [morder], di jungin di vorkoufin si.
so ruft her: ,ich bin der sich selbin wil totin czu ere des apgotis‘. so legit man yn von der bore, so totit her sich.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
24, 30
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Die flöch zu tötten: so nim poleyen, zünde es an.
Wie man die würmer an allen beumen tötet.
Do mustu die creatur mit der natur toden.
Gille u. a., M. Beheim
328, 181
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
von morden und ach töten | gund sich daz pflaster röten.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
159, 27
(
Nürnb.
1548
):
die werck des fleysch. Als da sind / ehebruch / hurerey [...] / toͤdten / haß / mord / sauffen.
von wegen der hauptglider so inwendig leichtlich mögen von solchem blut getöt werden.
ein consul romanus, der solich unverstanden erzet tötn ließ.
Owe, du lútseliges antlúte der schoͤnen Wisheit, wie toͮdest du!
Banz, Christus u. d. minn. Seele
1414
(
alem.
,
1. H. 15. Jh.
):
Sin minn kan och das us ernöten, | Das sich der mensch von minnen lǎt tötten.
das men nieman solte doten oder stroffen umb sinen glouben.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
12, 29
(
els.
,
1362
):
Du boͤses wip, vmbe dine vnkúschikeit wilt du din kint toͤten.
[alle ketzer] wurdent in der naht von gottes gewalt getoͤtet.
Zeallen zeiten vmb trag wir die toͤdigung
toͤttung
]
cristi in vnserm leibe.
so doten ioch die lútzeln vnd wúrgt die weiber.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 415, 5
(
Hagenau
1534
):
Es ist also / oder Gott toͤdte mich.
Schmidt, Rud. v. Biberach
103, 24
(
whalem.
,
1345
/
60
):
wan als der tot toͤdet den lip.
Einen das liecht Abblaasen / Dz ist toͤdtē / erstecken.
Außmarteren / Das ist / Durch marter toͤdten / dem hencker zetoͤden übergaͤben.
Toͤdten / Vmbbringen. [...]. Der durst wil mich Toͤden. [...]. Einem troͤuwen zeToͮden.
Lauater. Gespaͤnste
21v, 20
(
Zürich
1578
):
er woͤlte sich selbs hungers toͤden.
Diehl, Dreytw. Essl. Chron.
(
schwäb.
,
1562
):
zu offenbaren der schantlichen thaten mit goteslästerung, der zauberey mit kindern zu kochen, tödetten auffgraben, etwa dieselben von muterleib enpfangen, gettodt, gesoten, mit dem schmaltz ein salben die leut und vich darmit gelemptt.
Anderson u. a., Flugschrr.
29, 8, 24
([
Augsb.
]
1524
):
wer mit dem schwert toͤdtet / der muͦß mit dem schwert toͤdtet werden.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
12, 34
(
tir.
,
1464
):
mit der schiffung dises mëres, in dem da sint allerlai gewürme an alle zal vnd die schar der kriegung oder echtung der veint, die da petriegen vnd tötten die gerëchten herczen.
du hast si getött mit dem swërt deines mundes.
Wackernell, Adt. Passionssp. Br. II,
2183
(
tir.
,
1551
):
Also das ich [Pilatus] dich mag getötten | Oder erlössen aus deinen nötten ?