törlich,
Adj.
Belegblock:
Das laut gar schendlich, das die zu Capernaum haben jn einen Narren geheissen, der eine seltzame, tolle und ungereimete Predigt jtzt gethan habe, die niemand zuvor toͤrlicher von jme gehͤrt habe.
menschlicher weisheit, so darin kluͤgeln und alles nach jrem kopff aus forschen und ergruͤnden wil, toͤrlich und lecherlich, ja ergerlich und lesterlich.
we mer, daß ich ie wart gebornn! | wie ein torlich leben hat ich ußerkornn.
etliche lude wenint torliche alse ob Got di dinc ewicliche gemachit habe.
also fingen an alle potschaft zu reden zwischen der sach, und wurden sie [here] güetigen und dem kaiser fürhalten, das törlich fürnemen wer beschehen auß narheit.
Din lachen solt du ordnen, wann es ist zuͦ lutbrecht und zuͦ torlich und stet unfroͤlich.
het einer eine kirchen, so nympt er ein absentz und besetzet sine kirche toͤrlich und zühet in eine stat uf den nehsten altar.
es sprach: 'ach got, wes fraugstu mich mit deiner red so torlich!'.
Wann daz ain mensch toͤrleich nd vnuernunftichleich sein leben volfuͤrt, daz ist got haͤssig vnd widerzaͤm.
Ebd.
73, 52
: daz in in werdent gelassen die triegleich vnd toͤrleich gesicht, davon sew werdent toren vnd ze spot.