sünebote,
der
.
›Bote, der dem Gericht die Abwesenheit eines Geladenen entschuldigt‹; zu 1, vgl.
1
1.
Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Ermisch, Freib. Stadtr. (
osächs.
,
1325
):
Ist abir he
[der Angeklagte]
daheime nicht gewesen unde kumit sin sinnbote in daz dinc, [...], so mac in der voit nicht gepfenden.
ab iz im keine ehafte not benimit, di he bewisen mac mit sime sinneboten, [...]. Daz sal man teilen: bewiset he ehafte not, [...] , daz man billiche anderen tac bescheidit.
Ebd. (
1344
/
50
):
Were aber das eynem manne vorgeboten wurde, der eynem sendeboten welde senden vor gerichte umme das vorgebote, der synnebote sal yn nicht helfin; her sal selber komen vor gerichte.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. (
schles.
,
um 1505
):
so einer oder einer zu ding geladen oder vier sinnbott und gestehet, so offt 8 gr. den scheppen.
Ermisch, a. a. O. .