strafmässig,
Adj.
›strafbar, straffällig, strafwürdig‹ (bezogen auf Vergehen unterschiedlicher Art);
vgl. 2; 3.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. 2.

Belegblock:

Brunner, Rechtsqu. Krems u. Stein
214, 36
(
moobd.
,
1538
):
zu berihten, ob der supplicant strafmessig sey oder nit.
Reithmeier, B. v. Chiemsee (
München
1528
):
Darumb muoes jhener mensch der gottes willen nit thuoet vngerecht sein, [...] sonst waer er nit straffmaessig vmb versawmbnuss des werchs.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
1521
, Hs.
18. Jh.
):
wan sie in denselben hofmarchen oder der einer gerichte straffmässiges begiengen.
Mell u. a., Steir. Taid. (
m/soobd.
,
1596
):
wan hinfierero ain richter vorhabens und im werch ist ain solches lärmen und rumor zue dempfen [...] und strafmässige leit behendigen und einziechen wolte.
Vorarlb. Wb.
2, 1332
.
Vgl. ferner s. v. 13.