rüstholz,
das
.
›Holz, das zum Gerüstbau verwendet wird‹; speziell: ›Grubenholz‹;
Bedeutungsverwandte:
1, .
Syntagmen:
j. r
. [wo]
hineinbringen / verkaufen, in den berg nemen, jm. r. leihen
;
holz als r. frei gebrauchen
;
keinerlei holz von r. annemen
.

Belegblock:

Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. (
schles.
,
1529
):
mögen auch alle und jede gewergken [...] frei holz zu allerlei bergwergs notdurft als rustholz und bauholz [...] frei zu gebrauchen haben.
Wendehorst, UB Marienkap. Würzb.
12, 34
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
er sol allen stein und allen zewk darzu geben [...]. Doch sol man im rustholz leyhen.
Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
,
1342
, Hs.
15. Jh.
):
bedarf awer ein erzman eines lantmans hab ze ichteü, [...], das sol er an in werben, [...], ez sei dann rüstholz in den perch das mag er [...] wol genemen.
Lexer, Tucher. Baumeisterb. ;
Patocka, Salzwesen.
1987, 276
.