rübsame,
der
;–/-n
;rübensame
.›Samen der
rübe
als Ölpflanze (Brassica rapa var. silvestris)‹; metonymisch auch die Pflanze selbst; in den Belegen überwiegend als landwirtschaftliches Anbauprodukt im Orientierungsfeld mit 1, (der
) 3, ; Zur Sache:
Marzell
f.; 657f.1, 636
Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .Syntagmen:
rübsamen säen, in etw. stechen, etw
. (Subj.) rübsamen tragen
; [eine bestimmte Menge] rübsamen
(Subj.) [einen bestimmten Betrag] gelten
; x scheffel / tonnen / wispel rübsamen
.Wortbildungen:
rübensamenöl
Belegblock:
2 tonnen rubenzomen.
Rübensamenöhle schmackhaftig zu machen.
Ebd.
54, 12
: soll man [...] die stoppeln lassen umbstossen, welcher im vorigem jahre getünget worden und weizen, korn, rubesamen oder wintergersten getragen.
Ebd.
120, 10
: thue in denselben stich
[der Apfelblüte]
ein körnel oder etzliche rubesahmen, so wirdet der apfel noch so gros als die andern, aber seinen naturlichen schmagk vorleuert er. Ebd.
130, 11
: Und merke: das im früeling zu säen ist rübesahmen, möhren, rote rüben, kapus, kohl im abnemenden monden.
es soll [...] kainer kaine erbis mehr noch andere frucht (usserhalb lein- und riebsaumen) in die braach seen.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu. .