rätlich,
ratlich,
Adj.;
vereinzelt rätenlich
.Belegblock:
die Fursten auch nichts sorgen noch dencken, das sie fur Gott hoͤchlich schuldig und verpflichtet sind, mit leib und gut dem keiser hierynn rethlich und huͤlfflich zu sein.
Herwiderumb soll keyner under uns dem nithaltenden theyl des spruchs hilfflich oder raͤtlich sein.
das ir den burgern oder pawrn, so wider ir oberkaiten uffrurig gewest oder noch sein werden, mit nichten mer anhengig, hilflich, rätlich, furderlich oder beystendig sein wöllt.
sich ein mensch auch sol erbarmen | Der elenden verlassen armen, | Den hülfflich und rhätlich zu sein, | Sos in trew kehren zu in ein.
Belegblock:
Allso ward der raut rettlich und leit den millern gemainlich ain strauff uff.
Belegblock:
die von Zúrich, Ure (und) Underwalden [...] viengen vast bald an ze schießen und bruchten ir zúg ratlich und vast.
Voc. Teut.-Lat.
aa viijr
; Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 386
.Belegblock:
Er zoch widerumb heimb und loͤset sein Huß und Hof, Silbergeschir und was versetzt was [...] und hielt gar ratlich Hauß wie vor, mit Verwunderung aller Menschen.
Albertus und Ockarius [...] habent auch manig ander kirchen auf aygem gruntt gepawet und dy mit heyltum und auch irem gut rätenlich begabt.