ofenkrücke,
die
.
›Schüreisen, Feuerhaken, Ofenschaufel‹; auch: ›beliebige, wertlose Kleinigkeit‹;
Phraseme:
hic et hæc o
. (zur Kennzeichnung einer müßigen Diskussion).
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Luther, WA (
1535
):
Solt eine wuͤndschen, quod in domo Christi esset saw, offen kruͤcke, fus schemel.
Volkmar (
Danzig
1596
):
Ofenkrück / schürstok.
Mylius (
Görlitz
1577
):
Rutabulum Ofenkruͤck od’ Ofẽgabel.
Hampe, Ged. v. Hausrat
1, 3, 1
(
nürnb.
,
n. 1480
):
Vamloffel seichpfan offenkruck | da mit mons feir zw samen ruck.
Sachs (
Nürnb.
1544
):
Schwebel, zundter unnd fewerzeug, | Ein fewer-zangen, ein ofen-krucken
(Aufzählung notwendiger Haushaltsgegenstände).
Golius (
Straßb.
1579
):
Rutabulum. ofenkruck, darmit man das feur auß dem ofen hebt.
Gilman, Agricola. Sprichw.
2, 19, 23
([
Augsb.
]
1548
):
Hic & haec Ofenkrucke / ye erger schalck / ye besser glücke.
Wiessner, Wittenw. Ring
179, 588
;
Voc. Teut.-Lat.
x viijv
.