mären,
auch
4
meren,
V.
1.
›jn. verbal herausheben, melden, rühmen; etw. ankündigen, wie nennen‹; vgl.
1
(
die
) 1; 2.
Bedeutungsverwandte:
1, 3.

Belegblock:

v. Groote, Muskatblut (
nobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
wal hats
[
s
=
kunst
]
in grossen eren, manch man duͦt sich ir [konst] meren, | si kan wisslichen zieren uff hoer fursten sal.
Löffler, Columella/Österreicher (
schwäb.
,
1491
):
sy [huͮnd] gebruchen sich gnuͦg hipsch irs amptz wann sy den komend waͮrlich merend und mit ir belluͮng erschrechend.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
in seiner alten hundskappen, also hat man solchen harnasch domals gemert, gehalten und lecherlich [...] gesprochen.
mit bitt, das er ine, [...], nit mären wellte, sonder [...].
2.
s.
1
(
die
) 3.