märe,
auch
1
mere,
Adj.
›berühmt, geachtet; jm. angenehm‹; vgl. am ehesten
1
(
die
) 5.
Phraseme:
als märe
[etw. tun],
als [...]
›ebenso gern, als‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1; 2, , (Adj.) 1, 1, , 4, (Adj.) 6, (Adj.) 2.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Johannes der sach wanderen | Zu dem ersten den meren
[9263:
Jhesus Crist
]
| In den siben luchteren.
Dierauer, Chron. Zürich
7, 22
(
halem.
,
1415
/
20
):
also ist nu geseit, von welichen kúngen und in welichen ziten die mere statt Zúrich ouch gestiftet was.
Ebd.
32, 8
:
1280 do verbran die mer statt Zúrich unz an wening húsren.
Wiessner, Wittenw. Ring
4731
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Bis auch niemant anderm swär: | Daz macht dich werd und dar zuo mär!
Ebd.
4945
:
Chlainer gwin ist got mär.
Bächtold, N. Manuel. Zugabe H. R. Manuel
327, 634
(
Zürich
1548
):
Ich wölt als mär min gelt verzechen, | Als gen den herren und fürsprechen, | Oder so liederlich verschlan.