manschläge,
manschlägecht,
manschlägig,
Adj.
›des Totschlages, eines Gemetzels als Haltungen schuldig, die mit der Tötung eines Menschen vergleichbar sind‹; zu
1
(
der
) 1; 2; 3; 4, (
die
) 4, 2.

Belegblock:

Rieder, St. Georg. Pred. (Hs. ˹
önalem.
,
1387
˺):
swer sin eben cristen hasset, der ist manschleg.
Chron. Strassb. (
els.
,
A. 15. Jh.
):
Hiemitte det Davit drige houbetsünden: er wolte han gemaht einen unrechten erben, und brach sine e, und wart manslegig.
do sprochent vil lütes: dis were ein manslegiger babest und ein blutvergiesser.