küehaut,
die
;
–/-e
+ Uml.
›Fell der Kuh‹;
zu , 4.

Belegblock:

Struck, Klöster
133, 37
(
mosfrk.
,
1559
/
60
):
2 fl. 10 alb. [...] geben von 3 grossen ochsenheutten und 3 kuhe- und rinderheuten und 3 kalpfellen [...] zu bereiten.
Gille u. a., M. Beheim
99, 841
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Da fur er zu und nam küheut, | da mit klaidet er rass und leut.
Fastnachtsp. (
nobd.
,
v. 1486
):
So tet sie dir ie ein solchen schiß, | Als der ein durre kuhaut zuoriß.
Goedeke, Fischart
3292
(
Straßb.
1594
):
Ich wolt, er het ghabt treck in zenen | Da er die kühaut must ausdenen.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
459, 33
(
halem.
,
1423
/
40
):
was ouch leders her in gat, da git ieklich rinderhut oder kuͦhut ze ungelt j den.
Diehl, Dreytw. Essl. Chron. (
schwäb.
,
1548
):
das ein bur were in der selbenn statt 3 tag under einer kuw hutt gelegen, ee er darvon were komen.
Mollay, H. Kottanerin
17, 32
(
moobd.
,
1439
/
40
):
Da nam der guͤt gesell [...] ain alte kuehaut dar zue, die het ainen langen swancz.
Ziesemer, Gr. Ämterb.
49, 12
;
Struck, Joh. Pfannstiel
188, 12
;