Luther. Hl. Schrifft.
Lk. 12, 25
(
Wittenb.
1545
):
WElcher ist vnter euch / ob er schon darumb sorget / der da künde eine Elle lang seiner grösse
gewechst
]
zusetzen?
Quint, Eckharts Pred.
41, 1
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Daz inner werk hât in im beslozzen alle zît alle grœze, alle wîte und lenge.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
1, 143, 16
(
hess.
,
1573
):
Rheinlender. Mittel antiqua, seind all in einer grösse.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
166, 12
(
Frankf.
1535
):
Er [Opalus] vergleicht sich in grosse einer haselnus.
Knape, Messerschmidt. Bris.
43, 20
(
Frankf./M.
1559
):
vnd waren gemelte jungfrawen / einer hoͤhe / groͤsse / eines alters vnd einer gestalt des angesichts.
Perez, Dietzin
1, 322, 13
(
Frankf.
1626
):
Welche junge Knaben dem Sauffen nachhengen / die kom͂en von jhrem verstand / werden traͤg vnd erlangen keine rechte groͤß.
Pyritz, Minneburg
9, 37
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
der eine mac wol etwaz habin an siner personen, alse groze und varwe, daz der ander nicht inhait.
auch sprechin si daz der lip unsis herrin hette macht uber sine groze, daz he mochte zihen ein gelit in daz andir.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
46, 24
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Das pallas hot xx kunigliche gemach alle von eyner groze.
Skála, Egerer Urgichtenb.
130, 3
(
nwböhm.
,
1574
):
hetten [...] ein fleischackers Jungen bej 20 Jaren In sein sagers größe, [...] Erschlagen.
daß durch die [...] Zahlen außgedruckt sey / die groͤsse der jenigen Winckel / so [...].
Keil, Peter v. Ulm
125
(
nobd.
,
1453
/
4
):
so kumpt ym sein gelid [arm] wider schir zu seiner größ vnd zu seiner craft.
Vnd ist der schrein jn ein versigelten püxle gemacht vnd hatt eben dÿ gröss, als er hÿ getzeichet ist.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
370, 9
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
wan die andern geslehte, alse wielichi und grözi, dü bezeichen nah eigener reden etwaz, daz etwem inhanget.
daz sich der groz himel als kleinfuͤgklich truket in daz klein oͮge, und doch an der groͤzi einander unglich sint?
Feyßte vñ groͤsse des bauchs.
Päpke, Marienl. Wernher
(
halem.
,
v. 1382
):
Ir kel, ir nake schoͤne gar, | [...] | Inrechter groͤssi, vollentschlecht.
Morrall, Mandev. Reiseb.
169, 6
(
schwäb.
,
E. 14. Jh.
):
In dem land sind wyß loͤwen in der groͤssin als ain ochß.
Die Groͤsse oder maͤchtige des lybs [...]. Die Groͤsse oder weyte der statt.
ain roslin [...] das hett underhalb seins arslochs [...] ain zagel in der grössin wie ain jungs fülchin.
Wens an der groͤsse gelegen ware / so kont ein Ruhe
(wohl ›Reh‹)
ein hasen erjagen.
Brévart, K. v. Megenberg. Sphaera
15, 12
(
noobd.
,
1347
/
50
):
Daz aber uns daz ertreich sleht scheinet, daz macht neur sein uberigeu groͤzze.
wo ain mensch ist auf ertreich, so scheinend im die stern in der selben groͤzze.
Von der warheit nem wir, daz der erden groͤzz zwischen irre uͤberpraiten und irm mittelnpunct unmerkleich ist und niht ze pruͤfen gegen der himel groͤzzen.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
sein wurzel ist an der grœz sam ain vinger.
Mell u. a., Steir. Taid.
(
m/soobd.
,
1523
):
Es sol auch niemants [...] mit wad, nachnetzen noch andern zeug [...], si haben dann die recht gross und weit [...] nicht vischen.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
A. 17. Jh.
):
welche sitzbrün die in den pach gehn, solten biß auf ein greß deß pachs warden.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
15, 35
(
tir.
,
1464
):
ain idleiches tier ist fechten nach der krafft seiner grös.
vi alte zine pecher einer groß.