gerügen,
V.
›jn. anzeigen, anklagen‹.

Belegblock:

Große, Schwabensp. (Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
Dichein besprochen man vnde ein notet man de ne mach dicheinen vnbesprochenen man, der an sinem rechte wuͤllenkomen ist, nicht zuͦ rechte geruͤgen noch besagen.
Bechstein, M. v. Beheim. Evang. Mk. (
osächs.
,
1343
):
so behilden en, ob her en an dem sunâbinde gesunt machite, ûf daz si en gerûgiten
[
Mentel
1
1475:
besagten
,
2
1475:
versagten
,
Eck
1537:
beschuldigen
,
Luther
1522:
schuldigen
, 1530ff.:
eine Sache zu jm hetten
].
Ebd. Mt. ;
Feudel, Evangelistar
35, 4
; .