erglühen,
V.
›entbrennen, aufleuchten, zu glühen beginnen‹; überwiegend ütr. auf starke Emotionen (z. B.
liebe
) oder auf den als Ursprung, Sitz derselben gedachten Ort (das herz
); trans.: ›etw. / jn. zum Glühen bringen, entflammen‹; Belegblock:
[die Liebe] erglüht die Herzen für und für.
Ir herze in vorhten wart irgluet.
Daz sin die tuvel mit ir schar, | Die die Gotes holden muen | Unde sie an bosheit irgluen.
Der himel erglyet zestund.
Ebd.
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: Jn der helle mit marter groß, | Da soͤnd sy [...] | [...] von noͤten dik erglyen | Vnd ach vnd we dik erschrien!
Sein hertz vor grimm und zorn im ergluet’.