Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Köln
1583
):
Anzuͤnd gnediglich O HErr, | Vnsre Lenden, vnd die Leber.
Pyritz, Minneburg
4118
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
wie sie [wyb] an gezundet | Sy von hitze siner [man] mynne.
Gille u. a., M. Beheim
69, 182
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Erleücht mich, licht der warhait fron, | anczund mich, rainig mich vil schon | nach deinem wolgevalle!
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
2, 128
(
Nürnb.
1517
):
dodurch der erwermet geist vom geist, der von natur hitzig ist, also angezunt und geimbrunstigt wirdet.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
(
nobd.
,
n. 1525
):
ist doch der durchleuchtig, hochgeborn furst [...] mit ungnaden gegen uns angezundt der maynung, als söllten wir irer gnaden und des punds veind halten.
Thiele, Minner. II,
3, 64
(Hs. ˹
nalem.
/
sfrk.
,
1470
/
90
˺):
er sprach: ‚fraw, ir czundt al an: | all myn glider brynnen als salmander [...]‘.
Ruh, Bonaventura
330, 6
(
oschwäb.
,
2. V. 15. Jh.
):
ist das fuirlin an zetzündent dürch bekerung der begierd vff die liebe des gemachels.
kompt man zuͦ inen in enpfachung des hailigen gaist, das ist [...] begierd, die dich anzind.
Fuchs, Murner. 4 Ketzer
561
(˹wohl
Straßb.
˺
1509
):
Darumb gib ich ein andren ratt, | Das wirs [falsch erdichtung] zuͦ Bern wol in der statt | Zünden an / im schweytzer landt.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
40, 14
(
tir.
,
1464
):
Si werdent an züntten das feür der heiligung gottes.
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
95, 2
(
moobd.
,
1473
/
8
):
seydt ew̃er minne fackel | ir paider hertz anzündt.
Weber, Füetrer. Poyt.
3, 5
(
moobd.
,
1478
/
84
):
so pitt ich, herr, das du mir wellst anzünnden | mein synn mit künsten flammen.