erdgewächs,
das
;
–/-e
.
›Feldfrucht, aus der Erde erwachsene Pflanze; Bodenschatz‹;
vgl. 3, 1; 3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Syntagmen:
etw. ein e. sein
;
die erdgewächse in der erde sterben
;
got die wunder in den erdgewächsen zeigen
;
die stiefmütter der erdgewächse
.

Belegblock:

Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
150, 6
(
Frankf.
1535
):
Litargirium ist ein erdgewechß / getemperiert an kelte vnd trückne.
v. d. Broek, Suevus. Spieg.
147v, 1
(
Leipzig
1588
):
HEisse Sommer vnd duͤrre Winde sind rechte Stiefmütter der Erdgewechse vnd Baumfruͤchte.
Rennefahrt, Gebiet Bern (
halem.
,
1589
):
Als dann der allmechtig gott die wunder siner wercken, wie in allen läbendigen creaturen, also ouch in den erdgwächsen und insonderheit in metallen und mineralien erzeigt.
Belkin u. a., a. a. O.
202, 9
;
Sudhoff, Paracelsus ;
Winter, Nöst. Weist. .