1.
›etw. brauchen, benötigen, e. S. bedürfen‹; als Vollverb gebraucht, meist mit Genitivobjekt; in der unpersönlichen Verwendung
es darf
[+ Genitiv oder mit
das
eingeleiteter Nebensatz]: ›es ist nötig‹.
Phraseme:
keiner frage dürfen
›wahr sein‹;
der mühe nicht dürfen
›der Mühe nicht wert sein‹;
es darf keine worte / was darf es worte?
›es muss nicht erläutert werden‹.
Syntagmen
(in Auswahl):
jn
. (z. B.
Christus, männer / zeugen
)
/ etw
. (z. B.
ein exempel, zeugnis, eide / kleider / pillen / vögte, geld / pulfer / trost
)
d., etw. d
. [+ Inf.],
sich etw. d., worte bedeutung d., etw. zu essen / trinken, zu der notdurft d
.;
die pflanzen
(Subj.)
den regen, die sele der bitte d., die freundschaft des erneuerns d
.;
j. js
. (z. B.
gottes, des arztes / fürers / keisers / mannes / meisters / nächsten / predigers / propheten / richters, des weibes, der juden
)
/ e. S
. (z. B.
des friedens / rates / trostes, der absolution / arbeit / beschreibung / brille / busse / freundschaft / gnade / herschaft / hilfe / krücke / rache / redlichkeit / weisheit, des geleits / gutes / leides / lichtes / lobes / rechtes, der bücher / sinne / worte, geldes
)
d., js. dienstes d., ein eisen schärfens d
.;
etw. zu etw
. (z. B.
zur speise
)
d
.;
d., das [...]
.