besäen,
V.
1.
›etw. (eine Fläche) einsäen, mit Nutzpflanzen besäen‹.Syntagmen:
den acker
(mehrfach) / garten, das feld / land, die erde
(mit etw
., z. B. mit weizen
) b
.; gut / sat besäet (sein)
(letzteres figura etymologica).Wortbildungen:
besäung
Belegblock:
da habt jr samen vnd beseet das feld.
Ebd.
Ps. 107, 37
: Das sie [...] Acker beseen / vnd Weinberge pflantzen.
volle soet beseet obir wynter und somer.
Jst aber iz [gůt] beseit, der man nimt daz bůwe dar abe mit rechte.
ich [...] vergont dem scholmeister den garten zu besehen.
Beseen auch den acker gůt, | Vnd pflantzen weinberg wolgemůt.
Auf das wir [...] | Hin auf den Acker fahrn zu pfluͤgen, | Das wirn hienehst besehen muͤgen.
daz sy yme synen agker abegearn habin unde den met haffern besewet.
haber zuo anblöuy und besäyung ihrer velderen.
2.
›(eine soziale Gruppe) gründen, fördern, zum Gedeihen bringen‹; Ütr. zu 1.Belegblock:
dy tage komin, spricht der herre, das ich besehen wil das hus Israhel und das hus Juda mit menschin somin.
3.
›etw. mit etw. bestreuen‹.Bedeutungsverwandte:
vgl. .Wortbildungen:
besäung
Belegblock:
so wil ich doch alle eure weg | mit dornen pesen und pelegen.
ein böß bein [...] vnd sol den schaden wol beseche da mit.
ein lege ruͤblin vnd besäÿ sÿ dan / mit dem pulffer vnd leg dan aber ein lege ruͤblin.