tragersweise,
die
.
›rechtlicher Vorgang, in dem j. als Vertreter oder Vormund Geld, ein Lehen o. Ä. empfängt‹; alle Belege formelhaft;
zu 4.

Belegblock:

Mon. Boica, NF. (
nobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
Sulchen tzehendt hat der alt Cuntz Hirsinck von Hannsen Neuͤensteter [...] dem gotzhausz in tragersweisz empfangen.
Gagliardi, Dok. Waldmann
1, 114, 4
(
halem.
,
1475
):
vogt Waldman von Zürich haut in namen und anstatt und in tragerswise der kinden [...] zu lechen empfangen die vogty.
Thiel, Urk. Weltenb.
234, 26
(
moobd.
,
1447
):
Hanns Murnawer [...] hat an dem selben [weingarten] wider aufgeben zu leihen seinem son Thoman vnd den wider enpfangen hat in tragers weis.
Mon. Boica, a. a. O. .