terminei,
die
;1.
›abgegrenztes Gebiet, Bezirk‹; vgl. 2.
Belegblock:
Gelaid zu waßer und land. | Hat solches gnädigster herrschaft in dem ganzen Virnheimer terminey wie im ampt.
Auch sal kein ußmercker reuffe odir wijden zu Franckenfurd und in der termenij daselbis zu wasser und zu lande [...] kouffen vor mitdage.
2.
›Bezirk, in dem Bettelmönche Almosen sammeln dürfen‹; zumeist metonymisch: ›Bettelgang, Sammeln der Almosen‹; Ütr. zu 1; vgl. 1.
Syntagmen:
auf der t. gehen / umlaufen, jn. auf die t. ausschicken
.Belegblock:
Item uff yren termineyen sollen sy leyenpruder han, alle bettelorden, und sol kein priester under in gen.
Der schottenpfaff komt mit seinem häcklein, redt mit im selb und spricht: Ich lauff umb auff der terminey.
Die kamen zuͦ den Barfuͦsern, es was nichtz, sie waren uff der Terminy und betletten.
Terminei, Das samblen / vnd petlen.
Bolte, a. a. O. ;